Kritik ist schick

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@ kritik

aber geh, irgendwer muss ja schuld sein... jh,2011.06.25, 17:49

Hallo!

Ich war auch schon dort. Wahnsinnig viel... mustangsally,2011.06.25, 10:12

tja

für den einen ists eine Kritik, f&u... kritik ist schick,2011.06.24, 10:07

JETZT bin ich auch neugie...

und ja - die kids sind bös am l&aum... jh,2011.06.24, 09:20

echt?

so schlimm is dort? also ich habs bis da... extrem,2011.06.24, 02:04

;-))

hab das jetzt zufällig gelesen und... lioness,2011.06.23, 21:44

ihr machts mich neugierig...

mal abseits von hasi und mausi und den a... rosalie68,2011.06.23, 21:37

nein, nein

ICH bin anders ;) kritik ist schick,2011.06.23, 21:25

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Freitag, 08.04.2011, 20:59
Eigentlich gelogen – es sind genau 94 Minuten!

Ein Film, der die Wichtigkeit der Mobiltelefone unterstreicht.
Ein Film, der dem Sprichwort „Besser arm dran, als Bein ab“ eine völlig neue Bedeutung gibt.
Ein Film, der meiner Meinung nach vollkommen überbewertet wird.

2003 bleibt Aaron Ralston in einer Felsspalte stecken und klemmt sich bei der Gelegenheit gleich mal seinen rechten Unterarm derart bescheiden ein, dass der nicht nur feststeckt, sondern abgetrennt werden muss, damit er überhaupt wieder aus der Spalte herauskommt. Achja, zuerst mehrfach gebrochen und dann erst abgetrennt. Mit einem Taschenmesser. Guten Appetit!
Acht Jahre später wird diese Geschichte (bzw. das Buch aus dem Jahr 2010 Between a Rock and a Hard Place) von niemand geringerem, als dem Slumdog Millionaire Danny Boyle verfilmt. Einige Zeit später bekommt Hauptdarsteller James Franco seine erste Oscarnominierung dafür.

Meine liebe Freundin Michi wollte den Film unbedingt ansehen und relativ skeptisch, bzw. auf dem Trip „ich muss mir noch schnell alle nominierten Filme ansehen, bevor der Oscar verliehen wird“ bin ich also mitgegangen.
Trotzdem fragte ich mich, als die Lichter langsam immer dunkler wurden und der Film begann „90 Minuten einem Mann zusehen, der in einer engen Felsspalte hängt und sich dann – wahrscheinlich 5 Minuten vor Schluss – den Arm abschneidet...?! Das kann doch nur langweilig werden. Und eklig..Oder?!?“
Als der Film 15 Minuten lief, dachte ich mir „Aber hey, er ist für den Oscar nominiert. 6x. Der ist super...Oder?

Langweilig? Niemals! Keine Sekunde habe ich mich gelangweilt, allerdings lag das nicht am Hauptdarsteller. Boyle kann einfach Filme machen – Punkt. Der Mann hat ein Gespür für Schnitt und Kamera und vor allem Musik/ Soundtrack. Ich war überwältigt von den beeindruckenden Landschaften, den liebevoll und genial gesetzten Schnitten, sowie der mehr als passenden Musikauswahl. Wäre nicht immer wieder zu Franco geschnitten worden, der ums Überleben ringt, möchte man fast meinen, es sei eine nette Felsendokumentation von National Geografic!

Eklig? Teilweise. Fleischer und Chirurgen haben sicher absolut kein Problem damit, jemandem zuzusehen, der sich zuerst Elle und Speiche absichtlich bricht und danach mit einem stumpfen Messer durch Haut, Nerven und Muskulatur schneidet. Und alle anderen Ärzte bzw. Biologen und Ernährungswissenschaftler finden es auch sicher nicht schlimm, jemandem auf der 10m² großen Kinoleinwand zuzusehen, wie er seinen eigenen hochkonzetrierten Urin trinkt. Für alle anderen (wie mich) war es schon grenzwertig, allerdings ertragbar, nachdem man ja im Vorfeld weiß, dass der Hauptdarsteller überleben wird.

Super? Meiner Meinung nach nicht. 127 Hours kommt weder mit einer neuen, bahnbrechend kreativen Idee daher, noch mit (irgendeinem) unterhaltsamen/ interessanten/ spannenden/ lustigen/ tragische /(hier irgendein Adjektiv einsetzen) Dialog. Und ja- ich konnte mich auch nicht in die klaustrophobische, beengende, schreckliche Lage hineinversetzen, sowie die ach so toll gespielte Verzweiflung des Hauptdarstellers förmlich spüren.

Die Erfolgsfaktoren des Films waren:
- Eine tragische, vor allem wahre Geschichte
- Ein Regisseur, der sich mit einem Film (Slumdog Millionaire) in den Hollywoodolymp gefilmt hat
- Ein junger Schauspieler, der von jeder 2ten Frau auf der Welt vergöttert wird
- Eine Oscar- Acadamy, die unbedingt noch einen Film für diverse Kategorien nominieren musste

Meine Meinung nach überzeugt 127 Hours in erster Linie mit seiner Kombination aus Bild, Schnitt und Ton, sowie der unglaublichen Leistung der PR- Maschinerie. Wer auf True Stories steht, der darf sich genüsslich vor den DVD Player auf die Couch legen (allerdings ohne Fressalien), gleiches gilt auch für Franco- Fans.
Alle Anderen wenden sich lieber an den Docu- Channel. Oder DSDS.